Sonderausstellungen photoSCHWEIZ 2026
re:Human × orphic Morphosis ist eine experimentelle, multisensorische Installation der Künstlerin Aurélia Marine, die Kunst als wirksamen Erfahrungsraum gesellschaftlicher, systemischer sowie kollektiver Transformationsprozesse untersucht.
Die photoSCHWEIZ-Sonderausstellung DISPLACED von Braschler Fischer zeigt Portrait-Fotografien von Menschen, deren Lebensräume durch Umweltveränderungen, steigende Wasserstände und extreme Bedingungen unbewohnbar geworden sind. Klimawandel erscheint hier nicht als abstrakte Bedrohung, sondern als konkrete Realität, die Biografien verändert und Zukunftsaussichten infrage stellt.
Seine Bilder sind Ikonen der Musikgeschichte: Norman Anderson, bekannt als Normski, hat sowohl die frühen Jahre des Hip-Hop in seiner Heimatstadt London als auch die Geburtsstunden des Techno in London und Detroit dokumentiert – nicht als Beobachter, sondern als Teil der Szene.
Das photoDUELL bringt zwei fotografische Positionen in einen direkten Dialog. Gegensätzliche Bildsprachen, Themen oder Herangehensweisen treffen aufeinander und laden das Publikum ein, Unterschiede, Gemeinsamkeiten und Spannungsfelder zu entdecken. Das Format schafft Raum für Austausch, Reflexion und Diskussion – Fotografie wird hier zum lebendigen Duell der Perspektiven.
Die Arbeiten thematisieren alltägliche Momente aus dem tamilisch-schweizerischen Lebensumfeld. Die fotografischen Aufnahmen eröffnen persönliche Erzählungen und geben Einblick in individuelle Erfahrungen von Jayanthan Sivanathan.
Die Ausstellung widmet sich der Arbeit von Sea Shepherd, einer internationalen Organisation, die sich dem Schutz der Meere und ihrer Lebewesen verschrieben hat. Gezeigt werden eindrückliche Fotografien von Stephan Sachter und Neomi Chaya, die den Einsatz, die Entschlossenheit und die Dringlichkeit des maritimen Umweltschutzes sichtbar machen.
In der Sonderausstellung Directors Choice präsentieren Fotografie-Festivals aus aller Welt ihre herausragendsten Fotograf:innen des Jahres.
Peter Michels inszeniert die Sammlung Werner und Trudi Bosshard.
Auf einem viermonatigen Roadtrip durch 40 Staaten der USA porträtierten, interviewten und filmten Braschler Fischer Amerikaner:innen aus allen Bevölkerungsschichten und zeigen dabei so gleichsam die Zerrissenheit der Menschen und ihrer Nation.
Es war letztes Jahr ein grosses visuellen Spektakel, die Performance «Women For Peace – No Peace without Women» der berühmten Pariser Fotokünstlerin IRIS BROSCH. Ein visuelles Manifest für Frieden, das von der antiken Mythologie inspiriert ist und über 90 (!) Frauen aus unterschiedlichsten Kulturen inkludiert.
Im Oktober 2025 reiste die Schweizer Fotografin Mirjam Kluka gemeinsam mit UNICEF und UNICEF-Botschafter Bastian Baker nach Afghanistan – ein Land, das seit Jahrzehnten von Konflikten, Armut und Naturkatastrophen geprägt ist.
Anlässlich seines 80. Geburtstags widmet die photoSCHWEIZ Hannes Schmid einer grossen Sonderausstellung.
Die Serie «Nährstoffkonzentration» der Zürcher Fotografin Rahel Zuber, die vom WWF Schweiz präsentiert wird, zeigt landwirtschaftliche Standorte in der Schweiz.
Mit IN VIADI verbindet Moving Mountains Tanz, Film und alpine Landschaft zu einer poetischen Erzählung über Bewegung, Erinnerung und Verbundenheit. Das Projekt war 2025 an verschiedenen Stationen in der Schweiz sowie international zu sehen und findet mit der Ausstellung bei uns seinen abschliessenden Höhepunkt.
Präsentiert von Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF)
Die Arbeiten von Kourtney Iman King befassen sich mit dem Spannungsfeld zwischen verkörperter Erfahrung und performter Identität im Leben Southern Black Femme Personen.
Mit „Fotografien der Welt von morgen“ präsentiert photoSCHWEIZ eine eindringliche internationale Fotoausstellung von Reporters sans frontières (RSF), die zum 40-jährigen Bestehen der Organisation entstanden ist. Gezeigt werden 44 Arbeiten internationaler Fotojournalistinnen und Fotojournalisten, die zentrale Themen unserer Zeit beleuchten: Umwelt, Exil und Krisen.
Diese interaktive Selfie-Installation lädt Besucher:innen ein, Teil der ikonischen pinken Welt von Anja Wurm zu werden.
Modefotografie wird oft über Ästhetik und visuelle Codes gelesen. Die Ausstellung „Me, Myself & I“ setzt hier an und erweitert den Blick: Sie rückt international erfolgreiche Schweizer Models als handelnde Subjekte in den Mittelpunkt.
Leica Camera Switzerland präsentiert die letzte Ausstellung von Oliver Baer, die das komplexe Zusammenspiel zwischen künstlerischer Produktion, Sichtbarkeit und den Lebensrealitäten einer Alkoholabhängigkeit nachzeichnet.
Die Ausstellung „Blaulichtfotograf Beat Kälin“ zeigt eine persönliche Retrospektive eines der eigenständigsten Schweizer Fotografen der Gegenwart.
In dieser Sonderausstellung präsentiert Edy Brunner Arbeiten, die mit einer aufwändigen Heliogravur-Technik entstanden sind, an der er im vergangenen Jahr intensiv gearbeitet hat. Bewusst positioniert er dieses Verfahren als Gegenentwurf zur heutigen Beliebigkeit und schnellen Reproduzierbarkeit von Prints.